„Geht nicht mehr, tut’s nicht mehr, will nicht mehr“ – so beschreiben die Kunden im Repair Café oft den Zustand ihres defekten Geräts. An der Rezeption wird der Begleitzettel erstellt, der mit dem Gerät wandert, und die Störung möglichst deutlicher benennt. Und ab geht das Gerät mit Zettel an einen der ehrenamtlichen Reparateure. Für die richtige Diagnose muss man ins Innere vorstoßen und das bedingt, dass man es öffnet, um den Fehler aufzuspüren, ein mutiger Akt. Kunden haben da Hemmungen, die Reparateure gehen mutiger zu Werk. Dann gelingt die Diagnose und die ist bekanntlich die halbe Reparatur. Diese Erkenntnis sollen die Kunden mit nach Hause nehmen. Das Repair Café am 9. November war eine Lehrstunde für den „Mut zum Aufbruch“.

(Heinz van de Linde)

 

Innenleben eines Staubsaugers...