Doch wie’s da drin aussieht, …“ so heißt es in einem Schlager von Anno dazumal. Das trifft leider für manches Gerät zu, das den Reparateuren vorgelegt wird. So auch mit einem Bügeleisen, das das Bügeln aufgegeben hatte. Ein schnittiges Gerät mit ansprechendem Design. Die Besitzerin setzte alle Hoffnung auf Fertigkeit und Know-how des Reparateurs. Wie sie berichtete, hatte sie nicht lange etwas davon gehabt. Das Öffnen, um das Innere freizulegen, war schon eine Kunst. Als das Kabelgewirr offen lag, ging es ans Testen und Überprüfen. Eineinhalb Stunden dauerte die Prozedur. Ohne Erfolg. „Kabel liefen ins Leere. Höchst gefährlich für den Benutzer“, so Uwes Urteil. So werden Käufer hereingelegt. Es lohnt sich schon, auf ein Markengerät zu setzten und einige Euro mehr zu veranschlagen. Das Repair Café versteht sich auch als eine Beratungsstelle für Qualitätskauf.

(Heinz van de Linde)