Nach der August-Pause schienen alle Aktiven wieder diesem Repair Café freudig entgegenzusehen.

Der Gemeindesaal, in dem sonst Chöre singen  und die Blechbläser ihre Choräle blasen, ist einmal im Monat eine Werkstatt, die sich der Geräte annimmt, die es nicht mehr tun, die ihren Geist (vorzeitig) aufgegeben haben, deren Reparatur sich aber lohnt. Die Reparateure sind Menschen im Rentenalter: Handwerker, Hobbywerker und Tüftler mit unterschiedlichen Fähigkeiten.                                             Ein halbes Dutzend Kunden stand mit diversen Geräten schon wartend vor der Tür, als der Gong erklang und das heutige Repair Café eröffnet war. Staubsauger sind immer dabei, Kaffeemaschinen, Mixer und manch einer reckte den Hals, um Hildegard zu finden an ihrer Nähmaschine. Sie hilft Menschen, die textil Kniffliges mitgebracht haben. Schnell stellte sich eine betriebsame Atmosphäre ein. Der Kaffeeduft trug wie immer zum Wohlbefinden bei. Manches Schwätzchen fand statt und brachte Menschen zusammen. Freudige Gesichter beim Verlassen wegen gelungener Reparatur, selbst bei denen, deren Geräte nicht zu reparieren waren.

(Heinz van de Linde)

Entsafter wieder fit für Früchtchen